Schwedisch für Ärzte

Die Erlebnisse der Familie Häselbarth in Mora (Schweden)

Indian summer in Dalarna

 

Der September war ein fantastischer Monat: wir haben fast 4 Wochen trockenes, stabiles Herbstwetter genossen, meist auch herrlichen Sonnenschein und phantastische Herbstfarben. Einen richtigen Spätsommer wie in Deutschland gibt es hier allerdings nur ganz kurz und der Übergang von Sommer zum Herbst passiert rasch. Am 24.09. hatten wir den ersten Nachtfrost, auch wenn die Tage noch herrlich sonnig waren und wir nach der Arbeit mit den Kindern im Garten Kaffee tranken.  Das zunehmend kühlere Wetter hat ja auch seine Vorteile: die Mückendichte hat deutlich abgenommen und sie kamen nur noch an warmen, sonnigen Nachmittagen und Abenden heraus um die letzte Chanche auf einen blutigen Absacker vor dem Winter wahrzunehmen.

Es war herrlich im Wald die letzten 8 Wochen: bunte Farben in den Bäumen und natürlich auf dem Boden – überall Blau- und Preiselbeeren. Elin lief ständig mit blauer Zunge herum (die Blauzungenkrankheit hat ja wirklich Schweden in diesem Sommer erreicht, aber das sie Menschen befällt wäre wohl einen case-report wert). So viele Pilze wie hier haben wir noch nie gesehen und man kam nie ohne ein Ladung Pilze nach Hause. Es gab ständig welche zu Essen und in der Küche oder sonstwo stolperte man immer über trocknende Pilze. Da es ja doch einige Pilzsorten gibt, die wir noch nicht aus D kannten und auch um mal ein paar neue Leute kennenzulernen, machte Gunter einen Pilzkurs mit und Elin stapfte als kleines Trüffelschwein immer mit durch den Wald, vielleicht auch gelockt durch die herrlichen Kaffee- und Kuchenpausen (kurz “fika” auf Schwedisch) im herbstlichen Wald, bei denen wir die Pilzausbeute durchsprachen. Elin ist nun auch schon fit was die Pilzbestimmung anbelangt und mischt die deutschen und schwedischen Pilznamen wild durcheinander. Ihren Opa, der auch einmal dabei war, fragte sie dabei die schwedischen Pilznamen ab.

Heute blies der erste richtige Herbststurm durch Dalarna und hat viele Blätter runtergepustet und so haben wir endgültig die letzten Gartenmöbel reingestellt. Die Büsche und Hecken sind beschnitten, die Blumenzwiebeln in der Erde. Die Kinder gehen nun schon häufiger mit Mütze und dicken Klamotten nach draussen, was bei den Häselbarths schon etwas heissen will. Es wird schon recht früh dunkel, wohl ungefähr gleich wie in D, so daß es nun wohl auch langsam Zeit ist es sich im Hause gemütlich zu machen. Jetzt werden wohl auch bald ein paar Bilder an der Wand hängen.

Julie ist ja seit nun 5 Wochen im Schwedischkurs und die Kinder seit der gleichen Zeit im Kindergarten. Zur Zeit explodiert Elins Gehirn und seit einigen Tagen blubbern die schwedischen Wörter nur so aus ihr heraus. Wer sie kennt, weiss ja wie schwer es ihr gefallen sein musste sich im Kindergarten ruhig zu verhalten, da sie nicht richtig kommunizieren konnte. Jetzt ist vor allem Lilith ihr guinea pig und muss als Versuchsobjekt herhalten: sie wird in einem Schweutsch zugetextet, dass es jedem Linguisten eine Freude wäre. Nun sitzen wir mit ihr abends zu Hause, müssen/dürfen schwedische Kinderlieder und -spiele aus dem Kindergarten hören/singen/spielen und freuen uns einfach, dass es den beiden im Kindergarten so gut gefällt. Julie geniesst es natürlich auch endlich mal wieder etwas für sich alleine machen zu können und nicht nur alleine mit den Kindern zu Hause zu sein. In 2 Wochen fangen auch bei ihr die wöchentlichen Praktikumstage an, so dass es dann nochmals spannend werden wird, wie ihr das Arbeiten in der hiesigen Kinderambulanz gefällt.

Sonst versuchen wir natürlich auch ein gewisses Sozialpensum zu absolvieren, den hiesigen Filmklub mitzunehmen (so eine Art jahreszeitlich begrenztes Programmkino)  - wenigstens jeweils einer, da wir noch nicht dazu gekommen sind einen Babysitter aufzutreiben – und auch noch etwas für unsere Fitness zu tun, auch wenn es ja jetzt schon teilweise Indoor-Sportarten sind, die man betreiben muss (Julie ist gerade beim Zirkeltraining und Innebandy spielen (dafür sollte man sich vielleicht mal einen eigenen Artikel vorbehalten) und ich betreue eben die Kinder, da verbrennt man auch genug Kalorien, und blogge heute Abend mit einer Flasche Bier und Chips – Prost! Aber Winter und Ski- und Schlittschuhfahren kommen ja sicher bald.

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Das Ende der weissen Nächte

 

Es ist viel Zeit ins Land gegangen, seid wir uns hier zu Wort gemeldet haben. Der Sommer geht so langsam dem Ende entgegen, die Tage werden schnell kürzer und nun ist es an der Zeit ein bisschen den Blick zurückzuwerfen.  Das Wetter war gemischt, aber wir haben die Sommerzeit in vollen Zügen genossen, vor allem da wir uns in unserem Haus und Garten, so wohl fühlen und so beschäftigt waren, das Langeweile auf keinen Fall aufkommen konnte.

Im Verlauf des Sommers hatten wir ja auch viel Besuch aus Deutschland und auch aus Schweden und waren ziemlich beschäftigt die Gäste zu beherbergen. Wir fanden es herrlich Euch wiederzusehen und freuen uns auf mehr Besuch aus der alten Heimat, auch wenn es NOCH ein bisschen anstrengend war, da wir im Haus ja doch noch nicht so viel Platz haben. Aber wenn das Gästehaus fertig ist, dann wird alles anders. Elin hat aber irgendwann aufgehört sich Namen zu merken und hat die anderen Kinder oft nur noch mit “das Mädchen” und “der Junge” bezeichnet. Man hat schon gemerkt, dass sie das Hin und Her im Sommer ganz schön gestresst hat, sie war völlig unausgeglichen und hat immer schlechter geschlafen.  Im Sommer hatte Gunter 3 Wochen frei, wovon wir eine Woche in D waren, um Freunde in Mecklenburg-Vorpommern zu treffen. Das Treffen mit der Malle-Crew war wie immer einer der Highlights des Jahres. 1 Woche waren wir dann noch im Schärengarten von Stockholm, wo wir mit Julies Schwester und Familie eine herrliche Urlaubswoche verlebten. Die restliche Zeit waren wir hier, aber es fühlte sich auch hier noch wie Urlaub an. Unglaublich wie viele Touristen hier rund um den Siljansee Urlaub machen, der Verkehr nahm zu. in der Stadt und in den Geschäften war sehr viel los, überall hörte man Deutsch, Italienisch, Französisch, etc. Auch einige deutsche Patienten hat Gunter im Krankenhaus gesehen.

Gunter hat ja im Sommer auch gearbeitet und es war schon interessant zu sehen, das fast die Hälfte der Betten zugemacht wird, da das ganze Personal 3-6 Wochen Sommerferien nimmt. Das Personal wird mehr als halbiert und ironischerweise verdoppelt sich in dieser Zeit die Bevölkerung, die das Krankenhaus versorgen muss, da so viele Touristen in der Gegend sind. Die Stationen werden in dieser Zeit zu einem grossen Teil von Medizinstudenten geschmissen, die als Sommerjob als sogenannte Arztassistenten arbeiten und eigentlich mehr oder weniger selbständig wie Assistenzärzte arbeiten. Kein Wunder, dass die, wenn sie mit der Uni fertig sind, fitter sind als in Deutschland. Es war etwas stressiger als sonst, vor allem da man diese Assistenten natürlich auch besser supervisionieren musste und Gunter aus Mangel an anderen Oberärzten nun auch als richtiger OA arbeiten musste/durfte, ohne das ein richtiger Backup vor Ort war, aber Zeit für eine ordentliche Kaffeepause und 1h Mittagspause ist immer. Es lief aber doch ziemlich gut, schief gegangen ist wohl nichts, aber man merkt das sich der Papierkram immer weiter anhäuft. Hektik oder Stress waren aber weiterhin Fremdwörter. Nun sind alle Betten wieder offen, alle aus dem Urlaub zurück und das Krankenhaus nimmt wieder Fahrt auf.

Die warmen Sommertage hier am Strand um die Ecke waren unbezahlbar: die Kinder waren ewig im Wasser (am Schluss 26°C Wassertemperatur – warum ans Mittelmeer? – mittlerweile wieder 18-19°C), haben Sandburgen gebaut oder sind wie Camarguepferde durch das flache Wasser gerannt; man muss fast 250m weit raus gehen, bis man den Boden unter den Füssen verliert. Ausser in der absoluten heissen Zeit während den Ferien hatten wir den Strand fast immer für uns alleine. Nun hat es aber schon ganz schön abgekühlt und so richtig baden will man nicht mehr, zuletzt letzten Montag. Die Tage sind nun auch schon viel kürzer, um 21h ist es schon dunkel, und man merkt jetzt wo überall Lampen im Haus fehlen. Das war uns überhaupt nicht aufgefallen, als wir kurz vor Mittsommer hier einzogen, denn dunkel ist es ja nie geworden.

PS: Ihr merkt, dass dieser Beitrag schon ein wenig älter ist, aber er saß im Zwischenspeicher und wollte komplettiert werden und das dauerte dann eben doch eine ganze Weile.

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Heinzelmännchen in Schweden…!

 

Die letzten Monate standen eigentlich die ganze Zeit im Zeichen der Hausumgestaltung. Renovierung kann man es ja nicht so richtig nennen, da es ja technisch nach der Renovierung doch in gutem Zustand ist, aber wir haben doch viele Projekte am Laufen, die mehr oder weniger nach einander oder parallel laufen. Dabei wollen wir uns nochmals ganz herzlich bei unseren Heinzelmännchenbesuchern aus Deutschland und aus Schweden bedanken, die uns kräftig unter die Arme gegriffen haben und uns bei vielen Sachen geholfen haben, die sonst wohl auf der Strecke geblieben wären und wohl nicht vor nächstem Jahr erledigt hätten werden können. Dabei haben wir auch erste Erfahrungen mit schwedischen Handwerkern gemacht: eigentlich recht positiv, auch wenn sie natürlich im Sommer, auch nicht so recht motiviert sind und meistens mindestens 4 Wochen Pause machen.

Julie war den ganzen Sommer und Herbst ganz wild am Türen- und Fensterrenovieren: schleifen, streichen, Scheiben einkitten, spachteln. Jetzt sind die meisten viel schöner als vorher (vor allem die blaue Haustür!) und es zieht zunehmend weniger durch die Ritzen (nicht unwichtig bei dem bevorstehenden Winter). Eines der ersten Projekte war natürlich die Schaukel. Dabei war Hilfe aus Gau-Algesheim zu Werke, sowohl persönlich als auch mit Werkzeug. Die Schaukel steht schon lange festverankert und dürfte weiterhin der beliebteste Kinderplatz auf dem Grundstück sein (Danke Volkmar!). Dann hatten wir einen Schreiner und Grabmaschine aus Berlin eingeflogen: ein grandioser Sandkasten, fast komplett aus Restholz aus der Scheune gebaut war die Folge und wurde von den Kindern im Sturm angenommen (Chapeau Elmar!!!). Der Schlauch für die zukünftige Elektroleitung zu Scheune liegt im Boden und die Narbe im Gras ist schon fast nicht mehr zu sehen – vielleicht aber noch die Blasen an Elmars Händen!? Hecke, Obstbäume -die erste Pflaumenernte: 13 Stück wurden eingefahren! –  und Beerenbüsche pflanzen, Rasen mähen (erste Sahne Carsten). Öltank demontieren, neue Steckdosen und Lampen anschliessen, tonnenweise alten Schrott aus Scheune und den Hütten auf die Müllkippe fahren (Tack så jätte mycket, Mikael!!!). Zuletzt noch das Anpflanzen eines Staudenbeetes mit landschaftsarchiktektonischer Unterstützung aus Dresden und ein neues Schloss an der Seitentür – Manfred, bring’ nächstes Mal was anderes mit als nur blaue Hemden. Ein Blaumann wäre angebrachter, den kannst Du gleich hier lassen, denn wir rechnen mit Dir in der Zukunft. Nicht zu vergessen die EDV-Hilfe aus Berlin, die uns hier vor Ort und sogar von Deutschland in unsere Computer einloggt, die hiesige Hard- und Software überholte – danke Thies! Und, und, und.

Wir haben in den letzten Wochen vor allem im Heizungskeller gearbeitet und diesen komplett ausgeräumt, Farbe abgeschlagen (Danke Winni, schon allen Staub abgehustet!?), teilweise neu verputzt und neu gestrichen, vom Boden bis zur Decke. Jetzt kann der 3 Tonnen aufnehmende Pellettank kommen (nächste Woche) und der Heizungskeller nach und nach auch in unsere Waschküche umgewandelt werden. In 1-2 Wochen wird dann noch unser neuer Kamin eingebaut und einige Heizungen etwas modernisiert und dann kann der Winter kommen. Leider wird es wohl mit dem Wasser- und Kanalisationsanschluss der Hütten nicht mehr vor dem Winter klappen, aber wen wundert das anhand des bisherigen Pensums. Es liegt aber vor allem an den Handwerkern, die zu beschäftig sind – es wollen wohl alle die letzten Sachen regeln vor dem Winter. Da wir ja meistens draussen bzw. im Keller zu Werke waren und abends meist todmüde umfielen oder auf dem Sofa einschliefen, ist es fast kein Wunder, das noch kein einziges Bild an den Wänden hängt. Aber dafür haben wir ja den ganzen Winter Zeit und der wird lang.

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Urlaub im August

Hallo Julie und Gunther,

hier einmal ein Gastbeitrag auf Eurem Blog, in dem wir über den schönen Urlaub im August berichten und ein paar schöne Fotos zeigen wollen.

Die erste Woche waren wir auf einer wunderschönen Schäre südlich von Stockholm, die man nur mit dem Schiff erreichen konnte. Hier gab es eine Hütte, die auf dem höchsten Felsen lag, so dass man einen Rundumblick über die gesamte Insel hatte.

Hier haben wir schöne Spaziergänge gemacht, Bootsfahrten zur Nachbarinsel, Strandbesuche, große Fische geangelt (siehe Nina, Julie, Frederik und Elin) und unseren Kindern beim friedlichen Miteinander-Spielen zugeschaut, dabei in aller Ruhe gelesen, geschlafen und uns mal so richtig erholt.

Abends haben wir dann auf Julies Wunsch Party gemacht und bis in die Puppen gesoffen. Am nächsten Morgen hieß es dann ausschlafen bis um zehn Uhr, bis wir dann von Frederik und Elin vorsichtig geweckt wurden, die den Frühstückstisch schon gedeckt hatten.

SPÄTESTENS HIER DÜRFTE JEDEM KLAR SEIN, DASS HIERVON EINIGES FREI ERFUNDEN IST.

Die nächste Woche waren wir dann noch in Mora und durften den Häuserkomplex der Familie Häselbarth bestaunen. Sehr beeindruckt waren wir nicht nur von dem Haupthaus, sondern auch den Gästehäusern, der Scheune und vor allem dem Kinderhaus.

In Mora haben wirnatürlich die weltbekannte Produktionsstätte der schwedischen Holzpferde besichtigt, wo im Akkord und in einem unglaublichen Tempo die Pferde das Licht der Welt erblickten.

Viele viele Pilze gab es – fast jeden Tag waren Gunther und Thies dabei, Birkenpilze und Steinpilze zu sammeln, die dann abends nach Möglichkeit verarbeitet wurden – Pilzrisotto o.ä.

Es gab noch eine Besichtigung des Krankenhauses, in dem Gunther arbeitet, sowie des Kindergartens, in dem Elin und Lilith mit ihrer Arbeit anfingen.

Vielen Dank für den tollen Urlaub!
Nina, Thies, Frederik und Johann

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Zu Hause auf dem Krähenberg

Am 14.06. war es endlich soweit: wir haben endlich den Umzug hinter uns gebracht und sind ins neue Haus gezogen. Wir haben ja schon in den Wochen vorher fast jeden Tag ameisengleich Karton für Karton und vieles mehr mit dem Auto nach Kråkberg transportiert. Am Samstag hatten wir dann einen Kleinlaster gemietet und einige Freunde animiert und da wir sehr gut vorgepackt hatten, ging der Umzug glatt in 3 Stunden über die Bühne und wir konnten uns zur schon Tage zuvor gekochten deutschen Kartoffelsuppe mit Würstchen hinsetzen. Das aprilmässige Wechselwetter hatte auch ein Einsehen und der intermittierende Regen nahm sich auch eine Pause an diesem Tag.

Nun sind wir im neuen Haus und fühlen uns absolut wohl: Elin hatte ja Haus, Garten und Nebengebäude schon vorher ins Herz geschlossen und sie geniesst die vielen verwinkelten Verstecke und auch ihr neues Kinderzimmer, das sie mit Lilith teilt. Durch den Garten pest sie mit ihrem Kinderrasenmäher und ihrer kleinen Schubkarre und läd gerne zum Essen in ihr Kinderhaus ein. Lilith findet vor allem den Holzboden im Haus toll und hat gleich angefangen zu krabbeln. Man findet sie auch oft vor dem Ofen wieder, wo sie sich fasziniert mit ihrem Spiegelbild unterhält.

Wir geniessen vor allem Ruhe und Raum, die wir hinzugewonnen haben, den Garten und die Nähe zum See. Man kann eben locker mal zum Strand runterlaufen, eine Stunde im Sand und Wasser spielen, ohne das man die Kinder ins Auto packen muss. Wir sind auch sehr offen und freundlich hier aufgenommen worden und immer wieder kommen Leute zu uns und begrüssen uns spontan als neue Mitbürger in Kråkberg. Es gibt viele Leute, die ihre Häuser hier nur im Sommer nutzen, so dass man über alle Leute froh ist, die sich entscheiden hier dauerhaft zu bleiben, auch im Winter.

Im Moment ist es natürlich sowieso paradiesisch hier in Mora und es sind viele Urlauber da: die Tage sind so undendlich lang und das Wetter meist herrlich und wir freuen uns auf jeden weiteren skandinavischen Sommertag. Zu Zeit sind wir aber vor allem noch dabei, das Haus einzurichten und dann zu sichten welche Prioritäten wir setzen, um Haus und Nebengebäude weiter umzubauen. Wichtig waren jetzt auch dunkle Rollos, denn wir hatten doch Probleme zu schlafen. Man braucht zwar wirklich sehr wenig Schlaf hier im Sommer, aber manchmal nervt es doch, wenn man um 4.30h aufwacht und die Sonne so hell scheint, dass man kein Auge mehr zumachen kann.

Wenn das Haus einigermassen eingerichtet ist, werden wir uns auf jeden Fall an eines unserer Gästehäuser machen, denn diesen Sommer kommen ja bereits sehr viele Freunde und Verwandte aus D. Da müssen wir noch einiges machen, damit das in Zukunft auch so bleibt und es für alle Seiten eine Genuss ist, vor allem wenn Besucher länger bleiben oder im Winter kommen wollen.

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