Schwedisch für Ärzte

Die Erlebnisse der Familie Häselbarth in Mora (Schweden)

Zu Hause auf dem Krähenberg

Am 14.06. war es endlich soweit: wir haben endlich den Umzug hinter uns gebracht und sind ins neue Haus gezogen. Wir haben ja schon in den Wochen vorher fast jeden Tag ameisengleich Karton für Karton und vieles mehr mit dem Auto nach Kråkberg transportiert. Am Samstag hatten wir dann einen Kleinlaster gemietet und einige Freunde animiert und da wir sehr gut vorgepackt hatten, ging der Umzug glatt in 3 Stunden über die Bühne und wir konnten uns zur schon Tage zuvor gekochten deutschen Kartoffelsuppe mit Würstchen hinsetzen. Das aprilmässige Wechselwetter hatte auch ein Einsehen und der intermittierende Regen nahm sich auch eine Pause an diesem Tag.

Nun sind wir im neuen Haus und fühlen uns absolut wohl: Elin hatte ja Haus, Garten und Nebengebäude schon vorher ins Herz geschlossen und sie geniesst die vielen verwinkelten Verstecke und auch ihr neues Kinderzimmer, das sie mit Lilith teilt. Durch den Garten pest sie mit ihrem Kinderrasenmäher und ihrer kleinen Schubkarre und läd gerne zum Essen in ihr Kinderhaus ein. Lilith findet vor allem den Holzboden im Haus toll und hat gleich angefangen zu krabbeln. Man findet sie auch oft vor dem Ofen wieder, wo sie sich fasziniert mit ihrem Spiegelbild unterhält.

Wir geniessen vor allem Ruhe und Raum, die wir hinzugewonnen haben, den Garten und die Nähe zum See. Man kann eben locker mal zum Strand runterlaufen, eine Stunde im Sand und Wasser spielen, ohne das man die Kinder ins Auto packen muss. Wir sind auch sehr offen und freundlich hier aufgenommen worden und immer wieder kommen Leute zu uns und begrüssen uns spontan als neue Mitbürger in Kråkberg. Es gibt viele Leute, die ihre Häuser hier nur im Sommer nutzen, so dass man über alle Leute froh ist, die sich entscheiden hier dauerhaft zu bleiben, auch im Winter.

Im Moment ist es natürlich sowieso paradiesisch hier in Mora und es sind viele Urlauber da: die Tage sind so undendlich lang und das Wetter meist herrlich und wir freuen uns auf jeden weiteren skandinavischen Sommertag. Zu Zeit sind wir aber vor allem noch dabei, das Haus einzurichten und dann zu sichten welche Prioritäten wir setzen, um Haus und Nebengebäude weiter umzubauen. Wichtig waren jetzt auch dunkle Rollos, denn wir hatten doch Probleme zu schlafen. Man braucht zwar wirklich sehr wenig Schlaf hier im Sommer, aber manchmal nervt es doch, wenn man um 4.30h aufwacht und die Sonne so hell scheint, dass man kein Auge mehr zumachen kann.

Wenn das Haus einigermassen eingerichtet ist, werden wir uns auf jeden Fall an eines unserer Gästehäuser machen, denn diesen Sommer kommen ja bereits sehr viele Freunde und Verwandte aus D. Da müssen wir noch einiges machen, damit das in Zukunft auch so bleibt und es für alle Seiten eine Genuss ist, vor allem wenn Besucher länger bleiben oder im Winter kommen wollen.

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