Schwedisch für Ärzte

Die Erlebnisse der Familie Häselbarth in Mora (Schweden)

Die Arbeit beginnt….

Mein erstes Treffen mit meinem neuen Chef vor einigen Wochen war sehr entspannt und positiv: wer kann in so einem Gespräch in Deutschland schon gleich auf die heiklen Themen Urlaub im Sommer und Reduzierung der Arbeitszeit (während Julies 4-monatigem Sprachkurs) zu sprechen kommen. Das wurde aber als völlig natürlich angesehen und da wird es wohl keine Probleme geben – es ist schon toll, wie man hier unterstützt wird, vor allem wenn man Kinder hat. Nachdem wir eine Woche hier waren, klingelte es an der Tür in unserer doch noch rudimentär einrichtetem Haus und wir bekamen einen grossen Blumentstrauß in einer grossen Vase von meinem Chef zugeschickt – kleine Geste, grosse Wirkung!

Gestern hatte ich meinen ersten Praktikumstag im Krankenhaus – von jetzt an jeden Freitag bis zum Ende des Sprachkurses in 4 Wochen. Ich wurde sehr nett empfangen von meinen neuen Kollegen und das Arbeitstempo war doch deutlich langsamer als in Deutschland und allgemein die Atmosphäre sehr entspannt und kollegial. Das ist natürlich alles sehr früh und man muss erstmal richtig anfangen zu arbeiten.

Ich war positiv überrascht wieviel ich schon verstanden habe bei den Gesprächen zwischen Ärzten und Krankenschwestern, aber auch mit den Patienten. Ab und zu musste ich aber mal abschalten, wenn einige alte Patienten zu lange nuschelige Monologe hielten, dafür reicht dann mein Schwedisch doch noch nicht bzw. die Konzentrationsfähigkeit ist dann bald erschöpft. Die ersten Monate werden wahrscheinlich sehr anstrengend werden, aber ich freue mich auf die neue Herausforderung.

Mehr über die Arbeitsfortschritte später……….

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