Schwedisch für Ärzte

Die Erlebnisse der Familie Häselbarth in Mora (Schweden)

Mora, der Anfang!

Liebe Freunde,

nach gut sechs Wochen in Mora haben wir endlich einen Internet-Anschluss und können uns an unsere homepage machen.

Der Umzug lief einigermaßen glatt aber wird sicher nicht ein Hobby von uns! Elin schwärmt immer noch von der Fährfahrt mit Piraten an Bord und von unserer Kabine, aber die ersten Wochen merkte man doch, dass der Abschied aus HD sie doch beschäftigte, vor allem wenn wir uns Bilder von dort ansahen oder sie einen Brief ihrer Kinderkrippe erhielt. Nun kann man aber sagen, dass sie sich doch ziemlich komplett umgestellt hat, sich hier sehr wohlfühlt, die ersten schwedischen Wörter annimmt. Obwohl Julie mit den beiden 2-3x/Woche in eine freie Kindergruppe geht, wo viel gebastelt und gesungen wird und wo sie alle einfach auf Deutsch zuquatscht, merkt man aber doch, das ihr eine feste Kindergruppe fehlt. Ende Mai sollte diese Wartezeit dann aber auch vorbei sein.

 Es hat alles ziemlich lange gedauert: erstmal haben wir unsere Personalnummer beantragt, das dauerte 10 Tage. Ohne diese Nummer steht man in Schweden knapp unterhalb der Elche und Rentiere. Sobald man sie hat, muss man sie auswendig lernen, da man sie ständig braucht und ganz komisch angeschaut wird, wenn man nachgucken muss wie sie heisst. Hier lernt jedes Kind in der Grundschule sofort seine Nummer auswendig. Man bekommt sie zur Geburt und wird damit begraben – geändert wird sie nur, wenn man eine Geschlechtsumwandlung bekommt und das haben wir gerade nicht geplant.

 Erst mit der Nummer kann man dann auch Telefon und Internet anmelden und so langsam die bürokratischen Mühlen in Gang setzen. So langsam haben wir aber alles geregelt, jetzt müssen wir nur noch das Auto ummelden. Zwei Wochenlang konnten wir erstmal das Haus einrichten und uns in der neuen Umgebung und mit den winterlichen Verhältnissen zurechtfinden. Dann fing für Gunter der Ernst des Lebens wieder an: 12 Wochen Schwedischkurs in Falun, das liegt ca. 85km entfernt. Er fährt jeden Morgen mit 4 anderen Ärzten und Schwestern im gestellten Auto hin und nachmittags zurück. Es ist doch eine komisches Gefühl wieder die Schulbank zu drücken und abends nachdem die Kinder im Bett sind seine Hausaufgaben machen zu müssen. Es ist teilweise sehr anstrengend und wir schlafen im Auto auf der Rückfahrt, aber es macht natürlich auch riesig Spass wieder eine neue Sprache zulernen und die schnellen Fortschritte zu sehen.

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2 Responses to “Mora, der Anfang!”

  1. Michael

    Nachdem ich schon euren Abschied aus Deutschland verpasst habe wünsche euch nun auf diesem Weg alles Gute in Schweden und einen Superstart. Die Bilder lassen einen davon träumen das Gleiche zu tun. viele grüße aus Brusel vom Uraltassistent


  2. Hallo, vielen dank für die Info.. Ich habe auch einen Website aber leider gibt es da keine Antwortmöglichkeit.. Gruß Stefan

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